Feb 1 2014

Bücher retten Leben

Kaum ein Buch auf dieser Welt, das so als Inbegriff des Buches gelten kann wie die Bibel. Sie trägt alle Merkmale eines "Klassikers": Ein Longseller, jeder hat schon mal von ihr gehört, sehr viele besitzen sie, viele haben schon mal in ihr gelesen, fast keiner hat sie ganz gelesen.

Und weil die Bibel ein so schönes, dickes Buch ist, kann man sie, wie wir aus der hier veröffentlichten herrlichen Anekdote lernen können, als Kopfkissen benutzen und darauf schlafen. Wieder so ein unschlagbarer Vorteil von physischen Büchern gegenüber den elektronischen: Wer benutzt schon seinen eReader als Kopfkissen? Viel zu dünn, zu hart, zu unpraktisch.

Die Bibel, um die es hier geht, hat ein Infanterist im Ersten Weltkrieg mit sich in den Unterstand getragen und zum Schlafen unter seinen Kopf gelegt. Eine Granate durchschlug die Decke des Unterstandes, tötete und verwundete vieler seiner Kameraden – der für unseren Infanteristen bestimmte Granatsplitter aber wurde von der Bibel aufgehalten und er blieb unverletzt. Diese Geschichte vergegenwärtigt uns den zu übertreffenden Vorzug einer fettleibigen Schwarte. Und darum noch einmal: Ein Hoch! auf das physische Buch.

Dieses Bild einer mit Bibel mit Granatsplitter wurde von Gottfried Geiler unter einer CC BY-SA 3.0 Lizenz auf der public-domain-webseite www.europeana.org publiziert.

Credits: Dieses Bild wurde von Gottfried Geiler unter einer CC BY-SA 3.0 Lizenz  publiziert - vielen Dank dafür!