Dez 14 2013

Bücher, die sich an den Leser anpassen, während er liest – klingt spannend, aber wie kann man sich das vorstellen? Das Buch muss ja irgendwelche Hinweise auf den Leser bekommen, und wenn es nicht seine Lesespuren und Lesegewohnheiten registriert, muss es halt anders gehen.

Um uns an den Gedanken eines reagierenden Buchs zu gewöhnen (und um eine Leserschaft heranzuziehen), macht das New Yorker Startup "Borne digital" vor, wie so ein Buch funktionieren könnte: Die jungen Leser / Schüler bekommen nach dem ersten Kapitel Fragen vorgelegt. Wenn die beantwortet wurden, weiss das Buch, was es von seinem Leser halten soll und passt sich ihm an, was das sprachliche Niveau und die Komplexität angeht. So werden die noch Buchunerfahrenen bei der Stange gehalten. Als born digital readers wird ihnen dabei sicher nicht merkwürdig vorkommen, dass die Lehrer auch Zugang zu ihren Daten haben. Hm. Im Video des New Yorker Vereins sieht das so aus: